Sonntag, 10. November 2013

Da waren's nur noch vier

Auf der eher westlich gelegenen Seite wurde ein Entlüftungschacht entfernt. Ich hatte mich gewundert, dass der Regen in die Tiefgarage tropfte. Erst wenn man genauer hinschaut, bemerkt man,  dass einer dieser klobigen Abluftschächte fehlt. Was ist der Grund dafür. Der direkt vor dem Haus 32 Stehende blieb erhalten.

Da waren es nur noch drei
Die Lücke zwischen dem 1. und dem 3. Schacht ist gut sichtbar. Einer weniger. Man sieht auch ziemlich gut, dass etwa die Hälfte des Betonsockels (ca. 40 cm) mit Erde verfüllt werden. Die Ungetüme bleiben eine atmosphärische Störung in der Anlage. Ein Spielplatz oder einen Platz mit Gemütlichkeit ist schwer vorstellbar. Dies belegt, wie sehr das Auto und dessen Bedürfnisse im Alltagsleben verankert sind.

Östlich sind es noch vier
Aber das ist sicherlich noch nicht das Ende der Geschichte. Die Bilder, mit denen die Anlage den Käufern schmackhaft gemacht wurde, zeigen solche Beton-Eisenblech-Klötze nicht. Auf dem Bild sind schon gut die Wege zu erkennen.

Wege nehmen Gestalt an
Die Wege vor den Doppelhäusern sind schon angelegt. Eine Zufahrt ist nicht vorgesehen. Dann müssen die Möbel wohl richtig weite Strecken getragen werden. Das gleiche gilt doch später auch, wenn man der ärztliche Notdienst oder die Feuerwehr kommen. Hat daran keiner gedacht?

Haus an der Hannemannstrasse
Der Gebäuderiegel an der Hannemannstrasse nimmt langsam Gestalt an. Keller und Erdgeschoss sind fertig. Was Hausbau von Heute von dem vor 150 Jahren unterscheidet, kann man gut am Löwenhaus an der Hannemannstrasse erkennen. Damals galt Architektur als Kunst. Heute soll alles  nützlich sein. Die Schönheit bleibt auf der Strecke.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen